| Sportpsychologie - Lehre | |||
| Themengebiete für Abschlussarbeiten Schwerpunkt I: Instruktionspsychologie Ia: Motorisches Lernen und Techniktraining Ein zentrales Mittel zur Optimierung motorischen Lernens bzw. im Techniktraining stellen Instruktionen dar. Im Rahmen der Abschlussarbeiten werden Lernexperimente durchgeführt, die die Effizienz verschiedener Instruktionsformen untersuchen. Hänsel, F. (2003). Instruktion. In H. Mechling & J. Munzert (Hrsg.), Handbuch Bewegungswissenschaft – Bewegungslehre (S. 265-280). Schorndorf: Hofmann. Hänsel, F. (2003). Feedback und Instruktion. In B. Strauß & M. Tietjens (Hrsg.), Handbuch Sportpsychologie. Schorndorf: Hofmann. Manuskript eingereicht zur Publikation. Ib: Human Ressource Management und Instruktionspsychologie Im Rahmen einer Professionalisierung sportlicher Handlungsfelder entstehen neue Ansprüche an die Beschäftigten in diesen Bereichen, insbesondere hinsichtlich der Sozial-, Kommunikation- und Selbstmanagementkompetenz („soft skills“). Das Human Ressource Management ist eine umfassende, an den Unternehmenszielen orientierte Strategie zur gezielten Unterstützung, Förderung und Entwicklung der personellen Ressourcen. In den Abschlussarbeiten werden Ansätze aus der humanistisch orientierten Personalentwicklung, dem psychologisch orientierten Training und der Instruktionspsychologie hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf sportspezifische Belange untersucht. Schuler, H. (Hrsg.). (2001). Lehrbuch der Personalpsychologie. Göttingen: Hogrefe. [Wissensorientierte und verhaltensorientierte Verfahren der Personalentwicklung, S. 241-288] Thiel, A. & Breuer, C. (Hrsg.)(2005). Handbuch Sportmanagement. Schorndorf: Hofmann.[Kapitel A] Schwerpunkt II: Sportpsychologische Diagnostik IIa: Psychologische Komponenten im Leistungssport Vorbedingung guter und stabiler Wettkampf- und Trainingsleistungen sind verschiedene psychologische Komponenten, etwa der Umgang mit störenden Umgebungsbedingungen oder den eigenen Emotionen. In den Abschlussarbeiten sollen Fragebögen entwickelt und eingesetzt werden, die der Erfassung dieser Komponenten dienen. Haase, H. & Hänsel, F. (1995). Psychologische Leistungsförderer - zum Einfluss psychologischen Trainings auf die sportliche Leistung. Leistungssport, 25, 32-38. IIb: Bewegungskonzept in Gesundheitssport und Sporttherapie Eine wesentliche psychologische Zielgröße des Gesundheitssports und der Sporttherapie ist die Verbesserung des Bewegungskonzepts. Darunter wird die Einstellung zur eigenen Bewegung verstanden. Im Rahmen der Abschlussarbeiten sollen entsprechende Bewegungskonzeptskalen eingesetzt und überprüft werden. Hänsel, F. & Pfeifer, K. (2004). Die Bewegungskonzeptskalen (BKS). In A. Woll, K. W. Brehm & K. Pfeifer (Hrsg.), Intervention und Evaluation in Gesundheitssport und in der Sporttherapie, S. 128-136. Hamburg: Czwalina. Tietjens, M. & Möller, J. (Hrsg.) (2005). Selbstkonzept im Sport. Zeitschrift für Sportpsychologie, 12 (4), 107-152. (Themenheft) Schwerpunkt III: Konsumentenverhalten IIIa: Kundenzufriedenheit und Dienstleistung Ein wesentlicher Indikator für die Qualität von Dienstleistungen stellt die Zufriedenheit der Kunden, Klienten, Patienten, Konsumenten etc. dar. In den Abschlussarbeiten werden Möglichkeiten, Probleme und Ergebnisse einer kundenorientierten Qualitätsanalyse unterschiedlicher sportbezogener Dienstleistungen untersucht. Hänsel, F. (2005). Kundenzufriedenheit. In A. Thiel & C. Breuer (Hrsg.), Handbuch Sportmanagement (S.307-324). Schorndorf: Hofmann. Wiswede, G. (2000). Einführung in die Wirtschaftspsychologie. München: Reinhardt (UTB). [Psychologie der Dienstleistung, S. 271-280] IIIb: Entscheidungen Im Alltag, im Sport, im Beruf haben wir immer wieder Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen basieren häufig auf Beurteilungen und Wahlen, die mit einem Risiko, Unsicherheit und/oder mangelnder Informiertheit behaftet sind. Das gilt auch für sog. überlegte (Kauf)Entscheidungen oder die Inanspruchnahme von Dienstleistungen. In den Abschlussarbeiten werden die psychologischen Grundlagen untersucht, die es handelnden Personen ermöglichen, unter realistischen Bedingungen zu Erkenntnis- oder Werturteilen zu gelangen. Es werden insbesondere die Determinanten der Informationssuche, die Strategien zur Senkung des Risikos und systematische Fehler sowie persönlichkeitsspezifische Unterschiede bei Entscheidungen untersucht. Jungermann, H., Pfister, H.J. & Fischer, K. (1998). Die Psychologie der Entscheidung. Heidelberg: Spektrum. Wiswede, G. (2000). Einführung in die Wirtschaftspsychologie. München: Reinhardt (UTB). [Psychologie der Kaufentscheidung, S. 321-329] zurück |
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