Dr. Andreas Bund - Laufende Forschungsarbeiten

Selbstgesteuertes Lernen der Balljonglage. Eine feldnahe Tagebuchstudie
(Andreas Bund; Habilitation)

Selbstwirksamkeitsüberzeugungen im Seniorensport
(Volker Lippens, Volker Nagel [Universität Hamburg], Andreas Bund)

Die Bedeutung sozial-kognitiver Faktoren für die regelmäßige Teilnahme an Kursen zur Gewichtsreduktion
(Andreas Bund, Christiana Oldenburg)

Entwicklung und Evaluation eines selbstvertrauenerhöhenden Mentaltrainings für Sportler/innen
(Andreas Bund, N.N.)

Selbstgesteuertes Bewegungslernen: Eine Modellprüfung
(Andreas Bund, Dirk Ferwagner)



Abgeschlossene Forschungsarbeiten

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Selbstgesteuertes Lernen der Balljonglage. Eine feldnahe Tagebuchstudie
(Andreas Bund; Habilitation)

Problem, Fragestellungen, Hypothesen

Datenerhebung (Art; Zeitraum)

Methode

Auf der Suche nach effizienten Übungsformen findet selbstgegesteuertes Lernen in der Motorikforschung zunehmend Beachtung. Die wenigen vorliegenden Befunde zeigen, dass selbstgesteuertes Lernen dem angeleiteten Lernen vor allem langfristig überlegen sein kann (Janelle et al, 1997; Wulf & Toole, 1997). Im Unterschied zur pädagogisch-psychologischen Forschung wird in diesen Studien die Selbststeuerung jedoch stets auf eine einzelne Übungsbedingung (z.B. Häufigkeit von Rückmeldungen) beschränkt.

In dieser Feldstudie wird ein anderer, nicht-experimenteller Ansatz verfolgt: Die Untersuchungsteilnehmer/innen erhalten die Aufgabe, in einem Zeitraum von 40 Tagen das Jonglieren mit 3 Bällen zu erlernen. Die Gestaltung dieses Lernprozesses ist ihnen völlig freigestellt. Die Datenerhebung erfolgt hauptsächlich durch das Führen eines Lerntagebuchs.

Beobachtung; Befragung

11/2002 - 12/2002

Stichprobe: 31 Student/innen (12w, 19m).

Aufgabe: Jonglage mit 3 Bällen (Kaskade)

Durchführung: Die Untersuchungsteilnehmer/innen (Ut) erhalten die Aufgabe, in einem Zeitraum von 40 Tagen das Jonglieren mit 3 Bällen zu erlernen. Sämtliche Entscheidungen zum Lernprozess (Übungshäufigkeit und –dauer, Üben in der Gruppe oder alleine, Informationen usw.) werden von den Ut getroffen.

Lernstrategien: Lernstrategien beim selbstgesteuerten Bewegungslernen (StraBL; vgl. abgeschlossenes Forschungsprojekt Nr. 12).

Selbstwirksamkeit: eigene Skala.

Emotionen: Schmidt-Atzert & Hüppe (1996)

Intrins./Extrins.Motivation: eigene Skala.

Leistung: Anzahl der Ballwechsel, Anzahl der Ballverluste, Wurfhöhe

Ergebnisse

Publikationen/Vorträge, weitere Literatur

Die Ergebnisse werden in Kürze ergänzt.

  • Bund, A. (2003). Strategien beim selbstgesteuerten Bewegungslernen. Vortrag auf dem 16. Sportwissenschaftlichen Hochschultag der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (Münster, 21.-23. September 2003). pdf icon pdf-file
  • Schmitz, B. (2001). Self-Monitoring zur Unterstützung des Transfers einer Schulung in Selbstregulation für Studierende. Zeitschrift für pädagogische Psychologie, 15, 181-197.
  • Wulf, G. & Toole, T. (1999). Physical assistance devices in complex motor skill learning: Benefits of a self-controlled practice schedule. ResearchQuarterly of Exercise and Sport, 70, 265-270.

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2. Selbstwirksamkeitsüberzeugungen im Seniorensport
(Volker Lippens, Volker Nagel [Universität Hamburg] & Andreas Bund)

Problem, Fragestellungen, Hypothesen

Datenerhebung (Art; Zeitraum)

Methode

Während zu den sportbezogenen Selbstwirksamkeitsüberzeugungen von Kindern und jungen Erwachsenen zahlreiche empirische Untersuchungen vorliegen (z.B. Bund, 2001), gibt es zur Entwicklung und zum Einfluss von Selbstwirksamkeitseinschätzungen im Seniorensport bisher keine Erkenntnisse.

Mit dieser Studie soll die Entwicklung von Selbstwirksamkeit bei Seniorensportler/innen untersucht werden. Es wird u.a. der Frage nachgegangen, ob die Stärke der Selbstwirksamkeitsüberzeugungen einen Einfluss auf den Lernerfolg haben.

Feldstudie

02/2003

Stichprobe: 17 Seniorensportler/innen.

Aufgabe: Skilanglauf

Durchführung:
Prätest-Posttest-Design. Die Untersuchungs-
teilnehmer/innen absovieren einen Skilanglauf-Kurs in Schweden.


Ergebnisse

Publikationen/Vorträge, weitere Literatur

Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

  • Bund, A. (2001). Selbstvertrauen und Bewegungslernen. Schorndorf: Hofmann.

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3. Die Bedeutung sozial-kognitiver Faktoren für die regelmäßige Teilnahme an Kursen zur Gewichtsreduktion
(Andreas Bund & Christiana Oldenburg)

Problem, Fragestellungen, Hypothesen

Datenerhebung (Art; Zeitraum)

Methode

Die individuelle Selbstwirksamkeitsüberzeugung, die Überzeugung aufgrund eigener Ressourcen ein bestimmtes Verhalten zeigen zu können, stellt eine zentrale Kognition bei der Gewichtsabnahme dar. Ohne die Überzeugung, seine Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten dauerhaft ändern zu können, wird eine solche Verhaltensumstellung erst gar nicht in Angriff genommen (vgl. Keller, Hohler, Schmitz & Basler, 1994).

Das Ziel der Längsschnittstudie besteht darin, die Be- deutung verschiedener sozial-kognitiver Faktoren für die regelmäßige Teilnahme an Kursen zur Gewichtsreduktion festzustellen.

Schriftl. Befragung

11/2002 - 03/2003

Stichprobe:

Durchführung:
Die Untersuchungsteilnehmer/innen (Ut) wurden gebeten, zu Beginn, in der Mitte und zum Ende der Kurse standardisierte Fragebögen zu bearbeiten.

Messungen:
Allgemeine Selbstwirksamkeit: Schwarzer (1997)
Selbstwirksamkeit Ernährung: SEE (Keller, 1998)
Selbstwirksamkeit sportliche Aktivität: Fuchs & Schwarzer (1994)

Ergebnisse

Publikationen/Vorträge, weitere Literatur

Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

  • Keller, S., Hohler, R., Schmitz, J., & Basler, H.-D. (1994). Unterschiede in Eßverhalten, Kompetenzerwartung und Selbstwert bei Personen mit und ohne Eßanfällen. Aktuelle Ernährungsmedizin, 19, 277.

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4. Entwicklung und Evaluation eines selbstvertrauenerhöhenden
Mentaltrainings für Sportler/innen

(Andreas Bund & N.N.)

Problem, Fragestellungen, Hypothesen

Datenerhebung (Art; Zeitraum)

Methode

Persönliche Erfolgserlebnisse, die das Selbstvertrauen von Sportler/innen erhöhen, können auch mentaler Art sein. Offen ist, welche Vorstellungsinhalte selbstvertrauen- steigernd wirken. Moritz, Hall, Martin & Vadocz (1996) fanden, dass selbstbewusste Sportler mehr allgemein motivierende, aktivations- und erfolgsbezogene Vor- stellungsprozesse aufweisen. In einer eigenen Unter- suchung (s. Studie 5) zeigte sich, dass Sportler/innen mit starkem Selbstvertrauen sich häufiger allgemein motivierende Aspekte des Wettkampfs vorstellen.

In der Studie soll deshalb ein Mentaltraining für Sportler/innen entwickelt und evaluiert werden, das vor allem solche Vorstellungsprozesse beinhaltet.

Entwicklung und Evaluation

Stichprobe: 2-5 Personen

Durchführung:
Es wird ein Training zur mentalen Wettkampfvorbereitung entwickelt und evaluiert.

Ergebnisse

Publikationen/Vorträge, weitere Literatur

Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

  • Bund, A. (2002). Selbstvertrauen, Vorstellungsinhalte und Vorstellungskompetenz von Sportlerinnen und Sportlern. In B. Strauß, M. Tietjens, N. Hagemann & A. Stachelhaus (Hrsg.), Expertise im Sport. Lehren, Lernen, Leisten (S. 158-159). Köln: bps. pdf icon pdf-file
  • Callow, N., Hardy, L. & Hall, C. (2001). The effects of a motivational general-mastery imagery intervention on the sport confidence of high-level badminton players. Research Quarterly of Exercise and Sport, 72, 389-400.
  • Moritz, S.E., Hall, C.R., Martin, K.A. & Vadocz, E. (1996). What are confident athletes imaging? An examination of image content. The Sport Psychologist, 10, 171-179.

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5. Selbstgesteuertes Bewegungslernen: Eine Modellprüfung
(Andreas Bund & Dirk Ferwagner)

Problem, Fragestellungen, Hypothesen

Datenerhebung (Art; Zeitraum)

Methode

Wird in Kürze ergänzt.

Experiment

voraussichtlich ab 12/2003

Stichprobe:

Aufgabe:

Durchführung:
Wird in Kürze ergänzt.


Ergebnisse

Publikationen/Vorträge, weitere Literatur

Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

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