Dr. Andreas Bund - Forschungsprojekte - Selbstgesteuertes Lernen der Balljonglage

Problem, Fragestellungen, Hypothesen

Datenerhebung (Art; Zeitraum)

Methode

Auf der Suche nach effizienten Übungsformen findet selbstgegesteuertes Lernen in der Motorikforschung zunehmend Beachtung. Die wenigen vorliegenden Befunde zeigen, dass selbstgesteuertes Lernen dem angeleiteten Lernen vor allem langfristig überlegen sein kann (Janelle et al, 1997; Wulf & Toole, 1997). Im Unterschied zur pädagogisch-psychologischen Forschung wird in diesen Studien die Selbststeuerung jedoch stets auf eine einzelne Übungsbedingung (z.B. Häufigkeit von Rückmeldungen) beschränkt.

In dieser Feldstudie wird ein anderer, nicht-experimenteller Ansatz verfolgt: Die Untersuchungsteilnehmer/innen erhalten die Aufgabe, in einem Zeitraum von 40 Tagen das Jonglieren mit 3 Bällen zu erlernen. Die Gestaltung dieses Lernprozesses ist ihnen völlig freigestellt. Die Datenerhebung erfolgt hauptsächlich durch das Führen eines Lerntagebuchs.

Beobachtung; Befragung

11/2002 - 12/2002

Stichprobe: 31 Student/innen (12w, 19m).

Aufgabe: Jonglage mit 3 Bällen (Kaskade)

Durchführung: Die Untersuchungsteilnehmer/innen (Ut) erhalten die Aufgabe, in einem Zeitraum von 40 Tagen das Jonglieren mit 3 Bällen zu erlernen. Sämtliche Entscheidungen zum Lernprozess (Übungshäufigkeit und –dauer, Üben in der Gruppe oder alleine, Informationen usw.) werden von den Ut getroffen.

Lernstrategien: Lernstrategien beim selbstgesteuerten Bewegungslernen (StraBL; vgl. abgeschlossenes Forschungsprojekt Nr. 12).

Selbstwirksamkeit: eigene Skala.

Emotionen: Schmidt-Atzert & Hüppe (1996)

Intrins./Extrins.Motivation: eigene Skala.

Leistung: Anzahl der Ballwechsel, Anzahl der Ballverluste, Wurfhöhe



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